Kinderversammlung im Rathaus Helle-Mitte

Kinderversammlung 1.Juli 2010 im Rathaus Helle Mitte

Bürgermeisterin Frau Pohle empfing am 1. Juli 2010 im Rathaus die Kiezdetektive aus zwei Grundschulen des Bezirks und dem Kinder- und Jugendrat Marzahn +++ Kinder präsentierten die Ergebnisse der Untersuchung ihrer Kieze auf Kinderfreundlichkeit +++ alle Stadträt/innen standen den Kindern Rede und Antwort +++ Kinder- und Jugendbüro zog Bilanz über Veränderungen seit der letzten Kinderversammlung +++ 

Anwesend waren zur Kinderversammlung ca. 20 Kinder von der Franz-Carl-Archard und der W.A.-Mozart-Gemeinschaftsschulen sowie dem Kinder- und Jugendrat Marzahn-Nord. Sie stellten ihre Schätze vor - besonders kinderfreundliche und lebenswerte Dinge im unmittelbaren Lebensumfeld. Genannt wurden hier u.a. sanierte Hort- und Schulgebäude, Gärten und Grünanlagen, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, schöne Graffitis sowie gepflegte Spielplätze.

Aber es gab auch Kritik, welche die Kinder mit Foto und mündlicher Begründung der anwesenden Bezirksbürgermeisterin Frau Pohle und den fünf verantwortlichen Bezirksstadträten übermittelten.

In jedem Fall gab es unmittelbare Rückmeldung von Frau Bürgermeisterin oder dem/der verantwortlichen Stadtrat/Stadträtin. Folgend einige Beispiele:

  • Ein fehlender Fußgängerüberweg am Kreisverkehr Brodauer Str. macht das Überqueren der Fahrbahn, v.a. für Kinder, gefährlich. R(ückmeldung BA): Ein Fußgängerüberweg ist in Vorbereitung/Planung, allerdings dauert das Verfahren länger, da viele Stellen beteiligt sind.
  • Eklige Papierkörbe und viel drum herum liegender Müll machen Parks unattraktiv und reduzieren nach Meinung der Kinder die Bereitschaft, Müll hineinzuwerfen. Sie schlagen vor, die Mülleimer zu „designen" - etwa in Form eines Zebras, eines Frosches oder anderer Tiere, denen man den Müll in das Maul stopfen kann. Sie denken, dies macht die Mülleimer attraktiver und fördert auch die Bereitschaft, sie zu nutzen.

R: Das BA begrüßt die Idee und zeigt sich aufgeschlossen für eine Kooperation mit dem Kinder- und Jugendrat, ggf. einem Schulprojekt und den verantwortlichen stellen im Bezirk, um es umzusetzen.

  • Die Kinder finden es nicht nachvollziehbar, warum frisch sanierte und ausgestattete Spiel- und Sportplätze/Schulhöfe an Schulen an Nachmittagen und Wochenenden nicht genutzt werden können.

R: Dies wird nicht nur von den Kindern, sondern auch in der BVV des Bezirks diskutiert. Allerdings fällt die Entscheidung, ob Schulhöfe nach Schulende geöffnet sind, in den Schulen. Von 27 vom Bezirk dazu befragten Grundschulen haben jedoch 25 die weitergehende Öffnung ihrer Schulhöfe abgelehnt aus Sorge/Erfahrung von Vandalismus und Verschmutzung, auch durch zweckentfremdete Nutzung. Ein Modellprojekt des Quartiersmanagements an zwei Grundschulen in Marzahn Nordwest soll betreute Angebote auch nach Unterricht bzw. am WE vorhalten.

  • Die Kinder kritisieren, dass die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in Marzahn-Nord am Wochenende geschlossen sind. Stadträtin informierte über Wochenendöffnungszeiten einzelner Einrichtungen.

 

Das Kinder- und Jugendbüro (KJB) wird wie immer den Prozess der Umsetzung begleiten.

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